Einbau finaler Gebäudetechnik im Industrie-Neubau 212
31. März 2026
In der Produktionshalle 212 laufen die finalen Montagen der Haustechnik. Auf einem dicht bebauten Werksgelände, auf dem wir bereits mehrere Bauvorhaben umsetzen durften, realisieren wir diesen Industrie-Neubau mit über 1.200 m² Nutzfläche.
Dafür wächst das zweigeschossige Gebäude aus massiven Stahlbetonfundamenten und Kellerwänden heraus in eine Hybrid-Konstruktion mit tragenden Stahlbeton-Fertigteilen sowie einer leichten Stahlkonstruktion mit Sandwichfassade. Die wahre planerische Besonderheit liegt jedoch in der Decke zwischen Unter- und Erdgeschoss: Anstatt einer durchgehenden Fläche haben wir hier ein maßgeschneidertes Stahlsystem geplant, das gezielt Lücken lässt. Die planerische Komplexität zeigt sich in den präzisen Schnittstellen zwischen Bauwerk und Maschinentechnik: Das Gebäude ist skalierbar und wächst flexibel mit den Betriebsanforderungen. Es ist für den Einsatz mehrerer Maschinen ausgelegt, die zum Teil über mehrere Geschosse ragen.
Ein neu eingezogenes Zwischengeschoss bündelt Leitwarte, Büros und Wartungsbühne kompakt auf einer Ebene für optimale Prozesswege. Erfolgreicher Industriebau bedeutet auch in diesem Fall, Tragwerk, Hülle und Prozesstechnik millimetergenau abzustimmen. Die planmäßige Haustechnik-Integration und entsprechend intensive Schnittstellenplanung ist dafür ein entscheidender Meilenstein.
[Projektname aus Geheimhaltungsgründen verändert]