Direkt zum Inhalt
 

Umbau, Erweiterung und SanierungFörderschule Lernen, Köln

Klassische Architekturleistung

Umbau, Erweiterung und Sanierung Förderschule Lernen 'Thymianweg‘, Köln

Das Projekt 

Die in den 60er Jahren errichtete Förderschule 'Thymianweg‘ bietet als Förderschule Lernen in multiprofessionellen Teams. Die ca. 150 Schüler starke Schule verfolgt in Zusammenarbeit mit der Carl Richard Montag Stiftung und dem Schulamt der Stadt Köln ein neues pädagogisches Konzept. Es sieht die gemeinsame Beschulung behinderter und nichtbehinderter Schülerinnen und Schüler vor, was mit einer Vergrößerung auf bis zu 250 Schüler einhergeht. Anders als bisher, soll die Schule auch für außerschulische Aktivitäten zur Verfügung stehen.
Die Aufgabe ist, am Standort Thymianweg Raum für ein sonderpädagogisches Schulzentrum mit einem attraktiven, modernen Lern- und Lebensangebot zu gestalten.

Die Projektdaten

Bauherr
Stadt Köln
Standort
Köln
Gebäudetyp
Schulgebäude
Leistung
Umbau, Erweiterung und Sanierung
Bereich
Bildung + Forschung
Leistungsumfang
Lph 2-8 HOAI
Fertigstellung
Zeitraum
-
BGF
7.304 m²
NGF
6.351 m²

Unsere Maßnahmen

Die aus den Klassentrakten, einer Aula, einem Verwaltungstrakt und einer Turnhalle bestehende Schule wird umfassend saniert, umgebaut und um neue Raumangebote erweitert. Neben weiteren Unterrichtsräumen, in offener, flexibler Bauweise, entstehen u.a. eine Mensa, eine neue Aula, Fachklassen für Kunst und Musik und zusätzliche Verwaltungsräume. Die Erweiterungen sind aufgrund der beschränkten Grundstücksgröße nur durch Teilabriss und Neubau zu realisieren. Da überwiegend 'zentrale Funktionen‘ neu errichtet werden, sowie ein der geänderten Bedeutung entsprechender Eingangsbereich geschaffen werden soll, werden die bisherigen Verwaltungsräume und die Aula durch einen Neubau ersetzt. Die neue Aula ist durch mobile Trennwände in drei separat nutzbare Veranstaltungsräume teilbar. Dadurch werden zusätzliche, räumliche Ressourcen und Nutzungsflexibilität für die vielseitigen inner- und außerschulischen Angebote geschaffen.

Die Unterrichtsgebäude und die Turnhalle werden in ihren Innenbereichen auf den Rohbaustand rückgebaut und neu gestaltet. Darüber hinaus erhält die Turnhalle – heutigen energetischen Standards entsprechend – eine neue Fassade. Eine Konstruktion aus dämpfenden Glaselementen übernimmt die Funktion einer Prallwand. Dadurch wird die Halle optimal mit Tageslicht durchflutet.

Die gesamte technische Gebäudeausrüstung wird erneuert. Mit den Bau- und Umbaumaßnahmen wird die Barrierefreiheit der Schule sichergestellt. Während der gesamten Bauzeit werden Teile der Schule genutzt, die Baumaßnahmen erfolgen durchgehend bei laufendem Schulbetrieb.

Die Ausgabetheke in sogenannter Cafeteria-Linie mit verglastem Jalousienelement.
Der als 'Freiform‘ gestaltete Innenhof gewährleistet die Belichtung und Belüftung des Baukörpers.
Glaswände ermöglichen in den umgestalteten Bestandsgebäuden eine flexible Nutzung der Räumlichkeiten.
Neben den bestehenden Schulgebäude wird auch die Turnhalle modernisiert, welche mit neuen Fenstern und einem Wärmedämmverbundsystem ausgerüstet wird. Sie steht auch den Sportvereinen des Stadtteils zur Durchführung von Veranstaltungen zur Verfügung.
PDF