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Erweiterung, Umbau und Modernisierung'Technisches Berufskolleg', Solingen

Klassische Architekturleistung

Das Projekt

Die Gebäude des Technischen Berufskollegs werden an zwei Standorten in Solingen ertüchtigt, modernisiert, neu strukturiert und um Erweiterungsbauten ergänzt.

Die Projektdaten

Bauherr
Stadt Solingen
Standort
Solingen
Gebäudetyp
Schulgebäude
Leistung
Erweiterung, Umbau und Modernisierung
Bereich
Bildung + Forschung
Umbau + Sanierung
Leistungsumfang
Stufe 1 = Lph 3 und 4 (für Häuser 10 und 6-01), Lph 1 - 4 (für Häuser 6-02 und 5), Stufe 2 = LPH 5 - 9, Vorplanung Häuser 10 und 6-01 durch die Stadt Solingen
Fertigstellung
Zeitraum
-

Unsere Maßnahmen

Standort Blumenstraße
Am Standort Blumenstraße entsteht ein Neubau für die Handgalvanik. Er schließt über einen eingeschossigen Verbindungsgang an das Bestandsgebäude an. Dieses wird modernisiert und seine Räume neu aufgeteilt.

Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes entstehen Werkstatträume (Vorbereitung, Schleiferei) sowie das Galvanik-Labor mit dazugehörigen Nebenräumen (Mehrzweck- / Erste Hilfe-Raum, Putzmittelraum, Giftlagerraum). Im Obergeschoss sind drei weitere Klassenräume, ein Lehrerzimmer, ein Kopier- und ein Putzmittelraum untergebracht. Neue Sanitäranlagen und diverse Lager- und Technikräume werden im Untergeschoß angeordnet.

Der eingeschossige Neubau wird auf dem Schulgelände im Innenhof zwischen zwei Bestandsgebäuden errichtet. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt über die Blumenstraße, der Zugang zum Neubau erfolgt über den Schulhof.

Standort Weyerberger Straße
Am Standort Weyersberger Straße wird ein dreigeschossiger Erweiterungsneubau errichtet. Hier findet der Fachunterricht für Graveure und Metallbildner statt. Im Untergeschoss wird in der Schweißerei praktisch unterrichtet und in den Obergeschossen findet der theoretische Unterricht in Klassen-/Unterrichtsräumen statt. Im 2. Obergeschoss werden ein teilbarer Unterrichtsraum und ein Besprechungsraum vorgesehen.

Neben den Graveuren und Metallbildnern wird die gesamte 'Berufsfachschule 2' in dem neuen Gebäude unterrichtet. Die unterschiedlichen Bildungsangebote werden zusammengeführt. So soll die Verzahnung von Theorie- und Praxis erreicht werden. Im gesamten Gebäudekomplex aus Neu- und Bestandsbauten wird der Unterricht für voraussichtlich 150 Schülerinnen und Schüler stattfinden.

Der Neubau schließt über eine neue Verbindungsbrücke im 2.OG an den Bestand an. Neubau und Bestandsgebäude bilden einen Innenhof, über den die Gebäude erschlossen werden. Das Erdgeschoss wird aufgrund der Hanglage über eine Außentreppe, neben der Hofzufahrt, erschlossen. Die innere Erschließung erfolgt über das großzügige Treppenhaus an der Südfassade. Hofseitig ist das Gebäude barrierefrei zugänglich. Ein vorhandener Aufzug gewährleitet den barrierefreien Zugang der oberen Geschosse.

Da der Innenhof zu Zwecken der Anlieferung weiterhin von Fahrzeugen genutzt werden muss, ist eine Bepflanzung der nicht überbauten Flächen nicht möglich. Der Innenhof erhält eine durch LKW befahrbare Betonsteinpflasterung. Um dennoch Grün zu schaffen, werden ein Solitärbaum sowie eine Fassadenbegrünung vorgesehen.

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